I’m Gonna Dance
Letzte Nacht war absolut großartig! Eine der besten Partys seit langem. Wobei die Partys insgesamt irgendwie besser geworden sind seit ich Single bin. Ob da ein Zusammenhang besteht?
Ich habe sehr, sehr viel getanzt gestern Abend. Ich habe genau genommen fast ausschließlich getanzt, und das über viele Stunden. Ab und zu tanzte ich auch mit einer Bekannten aus der Uni. Irgendwann kam eine Salsarunde, und wir zwei haben die Bude gerockt! Etwas später erzählte sie mir, sie ginge heute Abend in der großen Stadt Salsa tanzen. Darauf ich: „Wie cool!“. Und dann fragte sie mich, ob ich nicht mitkommen wolle. So kommt es, dass ich heute Abend in einer Salsabar Salsa tanzen werde. Nicht, dass ich das könnte, aber es geht ja auch nur um den Spaß bei der Sache. Außerdem hat sie mir angekündigt, dass die Leute da mir das ratzfatz beigebracht hätten. Ja, zugegeben, ich würde mir selbst ein gewisses Talent für’s Tanzen nicht absprechen. *schnupper* Was stinkt hier so?
Eigentlich wollte ich heute absagen, aber dann hab ich mit der Bekannten telefoniert und das klang alles so spannend, dass ich doch zugesagt habe. Ich hab ein ziemliches Schlafdefizit und meine Füße haben sich von gestern auch noch nicht wieder ganz erholt. Aber diese Chance, die könnte in nächster Zeit einmalig sein.
Huch!
Seit mehreren Wochen hat er sich nicht gemeldet. Nur als meine Schwester das Baby bekommen hat habe ich ihm im ICQ eine Nachricht geschrieben, woraufhin wir eine kurze und inhaltslose Koversation hatten. Er wirkte distanziert und kühl, und ich dachte, jemand hätte ihm mittlerweile erklärt, wie man mit einer wie mir umzugehen hat. Ich redete mir ein, dass er wohl auch verstanden habe, dass wir ohne einander besser dran sind. Dass es ihm gut gehe mit den Umständen, oder dass er dem Ganzen zumindest sowas wie Sinn abzugewinnen beginnt.
Doch dann kommt diese SMS um halb 10 gestern Abend. Und die klingt alles andere als distanziert. Sie klingt eher wie: „Bald haben wir’s überstanden“ nebst Liebesbekundungen. Und alles, was ich denken und laut sagen kann ist „huch“, denn das überrascht mich wirklich.
Diese Funkstille war nicht, weil er es wollte, sondern weil er glaubte, dass ich das wollte. Dass ich meine Ruhe will und mir von ihm unbeeinflusst über mich und unsere Beziehung klar werden will.
Und da bin ich wieder drin in dem ganzen Wust. Das Kapitel ist noch nicht zu Ende.
A Tribute
OK, nur das eine Video noch. Es tut mir sehr Leid, sollten meine Leser sich hier zugespammt fühlen. Aber darauf kann ich grad keine Rücksicht nehmen. Denn dieses Video, dieses wundervolle Video, sollte in den unendlichen Welten des Internets auf jeden Fall noch viel mehr Beachtung finden. Ganz großes Kino.
Es handelt sich um ein Fan-Video für Wolfsheim mit dem klangvollen Titel: „Wolfsheim – A Tribute“. Die Musik ist toll (klar, ist ja von Wolfsheim), die Bilder sind schön, die Zitate sind bewegend. Und dann so angenehm unaufdringlich. Danke dafür!
*wischt sich ne Träne ab*
Ein Paukenschlag
Das neue Jahr endet mit einem Paukenschlag. Für mich. Denn nur ein Wort von mir, eine Bemerkung, fallen gelassen ohne jeden Hintergedanken, sorgte dafür, dass ich noch heute diese DVD in den Händen halten werde:
Eine DVD von Wolfsheim. Und zwar mit LIVE-AUSSCHNITTEN. Wolfsheim live. Geil. G.e.i.l. Ich freue mich unendlich darauf. Ich werde mir, wenn auch vermutlich nicht heute sondern erst nächstes Jahr, ein Bier aufmachen (ja, Wein wäre eleganter – egal, ich mag halt Bier), die DVD anmachen, und dann 90 Minuten lang weinen.
Danke, du verrückter Kerl!
Nonsense
Mein Rekord. 100 Wäre doch mal ein Ziel. Eine schöne runde Zahl. *träum*
EDIT:
100 Wörterist das cool! :-)
„What the hell’s so funny?“
Wenn alles schlecht ist und dich dein Leben mal wieder total ankotzt, schau dir einfach Walter an. His life definitely sucks more!
Love him.
Rumnöling
Blasenentzündung
Nasenbluten
Nagelbettentzündung
eine Blase am Fuß
Schluckauf
kalte Füße
Pickel
abblätternder Nagellack
Spliss
Seifenspender
Eisregen
eine frisch bezogene, plötzlich durch was auch immer vollgeblutete Bettdecke
hormonelle Verhütungsmittel
Schwerkraft
deutsche Radiomoderatoren
trockene Hände
mangelnde Motivation und Willenskraft
die Ausmaße menschlichen Versagens
Windows Vista
Prüfungsämter
Kündigungsfristen
Es sind die kleinen Dinge, die das Leben scheiße machen.
Make Her Stop
Mutter: Und, wie ist das jetzt mit der Wohnung?
Tochter: Na ja, morgen ist der 30. Ich wollt den Vertrag dann kündigen. Eigentlich will ich das gar nicht, weil die Wohnung so toll ist. Nur eben zu teuer.
Mutter: Nee, mach das mal. Kündige den Vertrag.
Tochter: Ja, mach ich.
Mutter: Und wie hast du’s dann vor?
Tochter: Ich guck im Moment nach Wohnungen. Will auch nicht in irgendeine Kaschemme ziehen. Da spar ich mir die Kosten für den zweifachen Umzug und nehm mir lieber noch einen Monat mehr zum suchen.
Mutter: Also zur Not kannst du ja immernoch hierher kommen.
Tochter: Ja, danke, Mama. Ich weiß das Angebot zu schätzen.
Mutter: Ich mein ja nur. Ich will dich zu nichts zwingen.
Tochter: Weiß ich doch. Danke.
Mutter: Und wenn du mit deiner Schwester zusammen ziehst?
Tochter: Ähm, nein.
Mutter: …
Tochter: Also, das möchte ich eigentlich nicht. Das geht mal für eine kurze Zeit, aber nicht für länger.
Mutter: Na ja, du kannst ja immernoch zu mir kommen.
Tochter: Ja.
Mutter: Das ist viel Geld. So mit der Miete. Und du musst ja auch Strom zahlen und sowas. Das ist alleine nicht zu schaffen.
Tochter: Doch. Das muss zu schaffen sein. Und ich werde es auch schaffen. Ich werd auf jeden Fall weiterhin hier wohnen. Am liebsten in einer 1-Zimmer-Wohnung.
Mutter: Wenn du hier wohnen würdest, müsstest du gar keine Miete bezahlen. Und du hättest eine ganze Etage nur für dich.
Tochter: Ja.
Mutter: Ich will ja nur sagen: Wenn alle Stricke reißen…
Tochter: … dann steh ich nicht auf der Straße. OK. Danke.
Mutter: Du kannst auch hierher kommen und von hier aus dann was Neues suchen.
Tochter: Dann würde ich aber zu dir ziehen, und müsste anschließend meinen ganzen Krempel wieder hierher karren. Das ist auch mit zusätzlichem finziellen Aufwand verbunden.
Mutter: Ja… Na ja, überlegs dir. Aber kündige den Vertrag morgen.
Tochter: Ja. Hab ich vor.
Mutter: Und dann sehen wir mal weiter..
Tochter: Ja. Wird schon alles gut werden.
Diese Frau treibt mich an den Rand des Wahnsinns. Dieses Gespräch führen wir im Moment mindestens einmal die Woche. Und weder kann sie von sich aus begreifen, noch kann ich ihr verständlich machen, dass ich eher mein Studium abbrechen würde als wieder zu ihr zu ziehen.
Unverbesserlich
Meine Befürchtung, auch wenn das schon übertrieben wäre, denn ich habe nicht ernsthaft damit gerechnet, hat sich bestätigt: Ich hab eine Blasenentzündung und sehe mich deshalb dazu genötigt bis Sonntag Antibiotika einzuschmeißen. Wir erinnern uns: Übermorgen ist Sylvester. Sylvester könnte man jetzt unter Umständen mit dem Konsum von alkoholischen Erfrischungen in Verbindung bringen. Muss man nicht, aber es gibt durchaus weniger realistische Szenarien. Ebenfalls ist allgemein bekannt, dass die Kombination von Alkoholkonsum und der Einnahme von Antibiotika nicht ratsam ist. Desweiteren wird dringend empfohlen, sich im Falle eine Erkrankung an einer Blasentzündung warm zu halten und, wie bei jeder Krankheit, zu schonen.
Wer findet den Fehler?
Nun, ich habe beschlossen morgen den ganzen Tag das Bett nicht zu verlassen und mindestens etwa 7,5 Liter Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Diese Vorgehensweise werde ich wohl auch für den Donnerstagmorgen/-nachmittag anwenden. Solange, bis ich unter die Dusche gehe, als wundervoller gesunder Schwan wieder rauskomme, mein Kleid und die offenen High Heels anziehe und dann das neue Jahr herbeifeiere.
Und wenn ich dann wieder krank bin oder gar noch kränker als zuvor, kann ich ja immernoch in meinem schönen Blog rumjammern.
Bitte nicht!
Zu Anfang wurde ich immer, wenn das Thema aufkam, spontan knallrot. Ich startete sofort Versuche, das Thema zu wechseln und es unfallfrei zu umschiffen. Für mich. Für denjenigen, der ganz sicher versehentlich damit angefangen hat. Und für alle anderen anwesenden weiblichen Wesen. Doch jedesmal stimmten sofort die anderen mit ein. Und jeder kannte eine Geschichte dazu. Und jeder kannte jemanden, den es auch schonmal betroffen hatte oder der sogar regelmäßig daran litt.
Und jedes Mal bin ich sprachlos, denn mir ist das unbekannt. Und wenn ich das erwähne, werde ich mit großen Augen angesehen. Neid und Ungläubigkeit sind meist nicht fern. Denn ich hatte noch nie in meinem Leben eine Blasenentzündung. Und auch, wenn ich eigentlich glaube, nein, bete, dass das so bleibt, habe ich mir gerade die zweite Kanne Tee gemacht. Denn irgendwas stimmt da nicht. Irgendwas ist nicht wie immer.
Bitte nicht, liebe Abwehrkräfte. Ihr schafft das. Ziiiiiiiiieht!!!
EDIT 29.12.09/11:54 – Heute Nachmittag Arzttermin. 2 Tage vor Quartalsende. Könnt kotzen.
